Frauen*kampftag 2017

Durch das Erstarken rechts-konservativer Parteien und Bewegungen bestimmen antiemanzipatorische Ideologien vermehrt den gesellschaftlichen Diskurs.

Es ist wieder mehrheitsfähig, offen Sexismus zu reproduzieren und Errungenschaften der Frauen*bewegungen wie Abtreibungsrecht, moderne Familienbilder und Rollenverteilungen, kritische Betrachtung von Gender (gesellschaftliches Geschlecht im Gegensatz zum biologischen Geschlecht) rückgängig zu machen.

Das können wir Frauen* nicht auf uns sitzen lassen!

Die Bilder vom Women‘s March in den vereinigten Staaten zeigen eindrucksvoll die Antwort auf die Wahl eines rassistischen, sexistischen, ableistischen, klassistischen (…) Präsidenten. Ebenso die Proteste gegen Verschärfungen des Abtreibungsgesetzes in Polen oder die Reaktionen auf Gewalt gegen Frauen* in der Türkei (Fall Özgecan Aslan). In internationaler Solidarität und Besinnung auf unsere Forderungen möchten wir Frauen* auch in Hannovers Straßen Präsenz zeigen.

Emanzipatorische Betrebungen, Machtverhältnisse und Diskriminierung in der Gesellschaft aufzudecken und zu bekämpfen, dürfen nicht bei Forderungen nach gleichem Lohn stehen bleiben, sondern müssen jede Ebene struktureller Ungleichheit aufgreifen.

Besonders von Ausgrenzung und Diskriminierung sind von sogenannter Intersektionalität (Mehrfachdiskriminierung) betroffene Menschen. Feminismus bedeutet für uns immer intersektionaler Feminismus, da nur dieser gegen jegliche Diskriminierung vorgeht.

Lasst uns wagen, dass Frauen* den öffentlichen Diskurs bestimmen!

 


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Ihr könnt unsere Vorlagen gerne nutzen, auf Anfrage stellen wir euch auch gedruckte Flyer/Plakate zur Verfügung.

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